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Bandholm 33 

+SANINJ+ heißt in meiner Muttersprache: Sonnabend
Im Sommer 1994 übernahm ich die fünf  Jahre alte BA 33 mit der Baunummer 3.
Ich segelte das Boot 7 Jahre mit großer Freude! Durch eine Selbstwendefock- Schiene ist das Boot für mich als Einhandsegler leicht bedienbar und macht auch auf der engen Schlei noch gute Fahrt. Bleikiel, Mast und Motor sind an der inneren, den Rumpf verstärkenden Stahlkonstruktion angebaut. Der Rumpf mit schnellem U-Spant aus GfK ist als Sandwich mit Balsaeinlage gebaut. Das Laufdeck ist mit Treadmaster in hellem Grau belegt. Eine kräftige Teak-Scheuerleiste umgibt den Rumpf. Durch das 30 qm Latten-Großsegel, den weit vorne stehenden, hohen Mast, der selbst-wendenden Fock und das freistehende, durch Pinne bediente Ruder, ist das Boot einfach zu segeln und gut einhandtauglich. Der 27 PS Yanmar Diesel dreht einen zweiflügeligen Faltpropeller mit Wellenantrieb. Mit der Schraube direkt vor dem Ruderblatt sind enge Drehmanöver im Hafen gut möglich.
 

Die schönen Außenaufnahmen
meiner BA 33  machte der
Segel-Fotograf Kai Greiser
 
Seine Homepage  ist über den Link www.yachtbild.de  erreichbar.

Die Innenaufnahmen habe ich mit
einer einfachen Digitalkamer
aufgenommen.

Leider hat die Kamera kein
richtiges Weitwinkelobjektiv.
Die tatsächliche Geräumigkeit
ist auf diesen Bildern nur zu erahnen.

Besonders schön finde ich den
sorgfältigen Ausbau mit passender
Maserung und den besonders hellen,
matt lackierten Teakhölzern.

Die Pantry mit der weißen,
leicht zu reinigenden Oberfläche,
die mit Teak-Vollholz umrandeten
Luken, Klappen und Deckel ist sehr
praktisch eingerichtet. Der Deckel,
der hier im Foto den Gasherd
abdeckt, kann links vom Herd
eingehängt werden und vergrößert
so die Ablagefläche.

An Backbord die Navigationsecke.

Die Bandholm-Werft:

Auf der dänischen Insel Lolland liegt der kleine Hafenort Bandholm. Dieser Werftstandort am südlichen Smaalands-Fahrwasser war der Namensgeber. Später zog die Werft in größere Produktionshallen ins benachbarte Maribo. In den fünfziger Jahren baute man die Bandholm 26, die auf einem GFK-Rumpf, einen traditionellen Aufbau aus Holz hatte. Die BA 20 war das erste auch außen ganz aus GFK hergestellte Serienboot der Werft. Es folgte die BA 30. Als aus der, mit einem traditionellen Langkielrumpf gebauten BA 20, die modernere, nur wenige Zentimeter längere BA 24, mit geteiltem Lateralplan von Knud Olsen entwickelt wurde, erlebte die Werft einen wahren Boom. Die Typennummer der BA 20 war noch abgeleitet von den 20 qm der Segelfläche, die Typbezeichnung der 24 entsprach, wie es im Bootsmarkt damals Mode wurde, der Rumpflänge in Fuß. Es folgten die Serienboote: BA 28, BA 35, BA 27 und als letzte Serie die BA 33. Nach über zwanzig Booten der BA 33 wurde die Serienproduktion eingestellt. Es gibt noch einen Reparaturservice, der auch mal Einzelbauten der BA-Typen anfertigt. Der Betrieb wird vom langjährigen Meister der Bandholm-Werft geleitet.


Mit einem Klick auf diesen Link: www.bandholm.de  gelangt man zur deutschen Bandholm-Seite, gestaltet und betreut von Carsten Haas.

 

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